Wir haben gemeinsam mit vielen Betroffenen, Verbänden und anderen Organisationen ein klares Zeichen vor dem Sächsischen Landtag in Dresden gesetzt. Der Grund für unseren Protest: Der Bund plant massive Einsparungen im sozialen Bereich.
Worum geht es und was droht uns?
Ein internes Papier der Politik sieht vor, die Gelder für die Eingliederungs- und Jugendhilfe um rund 8,6 Milliarden Euro zu kürzen. Diese Sparpläne gefährden die Rechte von Menschen mit Behinderungen und widersprechen der UN-Behindertenrechtskonvention.
Die Folgen dieser Kürzungen wären im Alltag spürbar:
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Gefahr für die Selbstbestimmung: Wichtige Hilfen und Assistenzen im Alltag wären nicht mehr sicher finanziert.
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Drohende Heimpflicht: Aus Geldmangel könnten ambulante Wohnformen weggespart werden. Viele Menschen müssten dann wieder in Heimen leben, statt selbstbestimmt in der eigenen Wohnung.
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Überlastung des Systems: Die gesamte soziale Infrastruktur und die Qualität der Unterstützung stehen vor einer harten Belastungsprobe.
Wir waren vor Ort – und machen weiter
Als Mit-Organisatoren waren wir mit vielen Kolleginnen und Kollegen vor Ort präsent. Wir wollten die Kürzungspläne öffentlich machen und die Politik zum Umdenken bewegen. Wie wichtig dieses Thema ist, zeigt auch das große Medieninteresse, unter anderem durch den Bericht des MDR.
„Inklusion und Teilhabe dürfen nicht vom Geldbeutel der Politik abhängen. Sie sind ein grundlegendes Menschenrecht.“
Wir danken allen Beteiligten für die starke Solidarität auf der Straße. Der Protest zeigt Wirkung, aber der Kampf geht weiter.
Hier finden Sie einige visuelle Eindrücke von unserem Tag in Dresden sowie den Link zur Berichterstattung des Mitteldeutschen Rundfunks.
Link zum MDR-Beitrag